Weisheiten aus der Herde

Auch wenn Sie noch nie das sanfte Fell von einem Pferd berührt haben aber trotzdem von ihrer Schönheit und Eleganz sich angezogen fühlen, werden Sie dieses Buch geniessen.

 

Kurzgeschichten zu den Themen Kommunikation, Respekt, Vertrauen und Führung, aus den vielen Jahren Erfahrung mit Pferd und Mensch, sollten dazu dienen dem Leser wertvolle Impulse für den persönlichen Erfolg im Alltag zu geben.

 

Ergänzt werden die Geschichten durch wunderschöne Bilder von Wildpferden in Bosnien und inspirierende Zitate.

 

ISBN 978-3-033-05018-1, 54 Seiten, Fr. 24.60

Rezensionen


"Weisheiten aus der Herde“ liegt bei mir immer greifbar zuhause. Sehr oft lese ich mir wieder ein Kapitel durch und mache mir das Thema zum Tages-, oder Wochenziel. Oft vergisst man das Wichtige im Leben; dieses Buch hält mir die kleinen, aber wichtigen Dinge wieder vor Augen. Deshalb kann ich es jedem empfehlen, denn es betrifft nicht nur privates, sondern auch geschäftliches; ein rundherum guter Ratgeber für’s Leben! Claudia Soltermann


Dein Buch hat mich sehr berührt, wird hier doch deutlich was auch heute oft noch aus Unkenntnis oder auch Bequemlichkeit fehlt: der tiefe Respekt vor einem lebendigen und fühlenden Wesen. Und Du zeigst auf, wie es anders laufen kann und regst zum Nachdenken an. Schön auch, dass Du zeigst, wie wir von einem feinen Kontakt profitieren können und wie bereichernd eine Kommunikation zwischen Pferd und Mensch sein kann. Jutta K.  


Bin gerade an Deinem Buch am lesen, es ist sehr interessant und so super geschrieben! Einfach sensationell! So vieles habe ich beim eigenen Pferd gespürt und gesehen. Auch in seinen Augen konnte ich viel sehen. BRAVO Marina.

JO, Cham


Ich habe gestern dein inspirierendes Buch gelesen und bin ganz verliebt in die Geschichten. Auch meinem Mann habe ich immer wieder Passagen vorgelesen, und er hat andächtig gelauscht :-). Eins ist klar: es hat mir wieder viel Lust auf den Umgang mit Pferden (und Tieren im allgemeinen) gegeben. Und nicht nur das, deine Texte erinnern mich daran, wie wichtig und wertvoll es ist, unsere Präsenz und Achtsamtkeit in der Verbindung mit uns selbst und anderen zu üben. Barbara Zanzinger, Ennetmoos 


Ein Werk, entstanden über mehrere Jahre aus Marinas Arbeit, ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit Pferden und Menschen.

 

Die bemerkenswerte Sensibilität und Beziehungsfähigkeit, das Naturell des Herdentieres Pferd machen den sanften Riesen zum idealen Coach für die Persönlichkeitsentwicklung von uns Menschen. Pferde reagieren direkt und klar auf die Führungsversuche von uns Menschen und überprüfen unsere Authentizität, unsere geistige und emotionale Präsenz, unser Wohlwollen und unser Verhalten in Krisensituationen bevor sie uns ihr Vertrauen schenken. Der Weg zum erfolgreichen Führen hängt im Wesentlichen von einer fundierten und tragfähigen Beziehung ab. Marinas Überlegungen und Impulse weisen auf die Grundlagen des Beziehungsaufbaus hin und entführen den Leser auf neue Wege in der Arbeit mit seinem tierischen oder menschlichen Partner. Führung ist ein Aspekt, der im Leben jedes Menschen in der einen oder anderen Form zum Thema wird. Führung beschäftigt uns alle, ob wir nun gerade in der Rolle des Führenden oder des Geführten sind.

 

Marina Parris spricht mit ihrem Buch, das ich gerne als Juwel bezeichne, eine breite Leserschaft an. Ein reicher Erfahrungsschatz und besonderer Spirit liegt ihren Erzählungen und Analysen zu Grunde, welche den Leser in äusserst einfühlsamer und behutsamer Weise in die Welt des Pferdes und auf den Weg zum eigenen Herzen führen.

 

Das Buch macht Lust auf mehr!

 

Isabelle Kern


Vorschau

Hier ist ein Auszug vom Buch - Kurzgeschichte zum Thema Respekt.

Eigene Bedürfnisse

Respekt gegenüber einem Pferd oder Menschen beginnt mit dem Respekt gegenüber uns selbst. Was heisst das? Es heisst zu lernen, seinen Bedürfnissen und Gefühlen die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken wie denen von anderen Menschen. Wenn wir aufwachsen, lernen wir oft die eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu unterdrücken, um die Anerkennung der Familie und später der Gesellschaft zu erhalten.

 

Was sind die Auswirkungen, wenn wir uns selbst nicht genügend achten, unseren Bedürfnissen nicht nachgehen? Wir spüren innerlichen Frust und Wut, da wir nicht das machen, was wir möchten. Wir können sogar echt unzufrieden sein, weil wir uns unnötig in Situationen begeben, die vermeidbar gewesen wären, wenn wir schon von Anfang an „n-e-i-n“ gesagt hätten.

 

Menschen, die sich im Alltag von anderen Leuten herumdirigieren lassen, werden auch von Pferden herumgeschubst, weil sie keine klare Linie und Grenzen haben. Das Leben von Menschen ist etwas komplexer und Grenzen zu setzen ist hier nicht immer so einfach. Oft steckt unbewusst eine Angst dahinter. Sie hält uns davon ab, unsere Bedürfnisse zu kommunizieren und Grenzen zu setzen, um sie zu schützen. Allerdings werden wir von unseren Mitmenschen eher respektiert, wenn wir diese Grenzen wirklich setzen. Wir fühlen uns auch zufriedener, weil wir uns für unsere Bedürfnisse eingesetzt haben und das machen, was für uns stimmt.

 

«Nur eine Person die sich selbst gut kennt und wertschätzt,

ist bereit sich für die eigenen Bedürfnisse und das eigene Wohlbefinden einzusetzen.»